Googles Qualitätsrahmen für Inhalte — verstehen, anwenden, dominieren.
Mit konkreten Beispielen für your personal dresscode.
E–E–A–T stammt aus den Google Search Quality Rater Guidelines — dem Handbuch, nach dem menschliche Qualitätsprüfer Webseiten bewerten. Es ist kein einzelner Ranking-Faktor, sondern ein Bewertungsraster, das die gesamte Weiterentwicklung des Google-Algorithmus beeinflusst.
Die vier Buchstaben stehen für: Experience (gelebte Erfahrung), Expertise (Fachwissen), Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit).
Für your personal dresscode bedeutet das: Karins reale Beratungsleistung, ihre Person als Expertin und das gesamte Umfeld der Website müssen diese vier Dimensionen sichtbar und glaubwürdig transportieren.
„Wir brauchen nur ein E-E-A-T-Plugin“ — Nein. Es gibt kein technisches Quickfix. E-E-A-T ist kein Score, den man optimiert, sondern eine Qualitätsbrille, durch die Inhalte bewertet werden.
Es geht um Substanz, Präsentation und Reputation — nicht um Meta-Tags oder Keyword-Dichte.
Trust ist die zentrale Säule. Ohne Vertrauen sind Erfahrung, Expertise und Autorität wertlos — alle drei Dimensionen fließen in Trust zusammen.
„In den letzten 8 Jahren habe ich mehrere hundert Farb- und Stilberatungen für Menschen in verantwortungsvollen Positionen begleitet — vom Start-up-Gründer bis zur DAX-Managerin.“
Konkrete Zeitspanne, konkreter Umfang, konkretes Klientel — nachprüfbar und glaubwürdig.
„Ich liebe Mode, seit ich klein bin.“
Klingt nett, ist aber kein belastbarer Erfahrungsnachweis. Das könnte jeder schreiben — es fehlt jede Konkretisierung.
„Jede Farbberatung findet bei Tageslicht im Beratungsatelier in Stuttgart statt — mit echten Farbtüchern, nicht mit Filtern oder Apps.“
Beschreibt das reale Setting, die Methode und grenzt sich von digitalen Alternativen ab.
„Ich habe schon viele Menschen beraten.“
„Viele“ ist vage. Wie viele? In welchem Zeitraum? Für welche Zielgruppe? Ohne Kontext ist das wertlos.
Experience sollte mindestens in einer eigenen Section „So arbeite ich“ auf der Farbberatungs-Seite sichtbar sein und in Kurzform auf der Startseite anklingen:
„Ich bin ausgebildete Farb-, Stil- und Imageberaterin und arbeite nach anerkannten Farbtypen-Systemen, die Hautunterton, Augen- und Haarfarbe systematisch einbeziehen.“
Benennt die Qualifikation und die Methodik. Der Leser versteht: Das ist kein Bauchgefühl.
„Ich habe mir über die Jahre viel Wissen über Farben angeeignet.“
Klingt nach Hobby, nicht nach Professionalität. Keine Ausbildung, kein System, kein Nachweis.
„Regelmäßige Fortbildungen zu Farbpsychologie, Business-Dresscodes und Personal Branding stellen sicher, dass meine Empfehlungen nicht nur schön sind, sondern zu deinen beruflichen Zielen passen.“
Zeigt: Das Wissen wird aktualisiert. Und es dient einem konkreten Zweck (berufliche Ziele).
„Ich arbeite mit einem modernen Farbkonzept.“
Was heißt „modern“? Welches Konzept? Ohne Konkretisierung ist das eine leere Hülse.
„Als gelistete Beraterin im Netzwerk CorporateColor berate ich Kund:innen im Großraum Stuttgart, Esslingen und Umgebung.“
Externe Verankerung in einem Fachverzeichnis + regionale Verortung = doppeltes Signal.
„Unser Team berät Sie kompetent.“
Bei einem Personal-Brand-Business sollte Karin als konkrete Autorin erkennbar sein — nicht ein anonymes „Team“.
Für Karin lohnt sich eine eigenständige „Über Karin Schön-von Hasseln“-Seite mit Lebenslauf-ähnlicher Darstellung (Ausbildungen, Stationen, Spezialisierungen) plus Kurz-Teaser auf allen Leistungsseiten. Zertifikate und Institute sollten explizit mit Jahreszahl genannt werden.
„Sie wirken stimmiger, klarer, souveräner — weil Ihre Kleidung endlich zu Ihnen passt, statt gegen Sie zu arbeiten.“
Konkretes, erreichbares Ergebnis. Keine Übertreibung, aber ein klares Bild.
„100% Typveränderung in nur einer Sitzung — garantiert!“
Unrealistisch, nicht erfüllbar, wirkt unseriös. „Garantiert“ bei persönlichen Dienstleistungen ist ein Red Flag.
„Was passiert, wenn sich meine Haarfarbe ändert? Ihr Farbtyp bleibt stabil — er basiert auf Ihrem natürlichen Hautunterton, nicht auf der aktuellen Haarfarbe.“
Greift eine echte Sorge auf, erklärt die Methodik und baut Vertrauen auf.
„Preis: nach Aufwand.“
Nutzer:innen fühlen sich ausgeliefert. Mindestens Preisspannen oder „ab X €“ geben Orientierung.
Mit diesen wiederkehrenden Bausteinen verankerst du die vier Dimensionen strukturiert auf deiner Website.
Kurz-Biografie, Ausbildungen, Spezialisierungen, persönliche Motivation, Foto im Beratungssetting. Der Mensch hinter der Marke.
3–5 Schritte mit klaren Erwartungen: Dauer, Setting, Materialien, Ergebnis. Nimmt Unsicherheit und zeigt Praxiserfahrung.
Zitate mit Name/Initialen, Berufsrolle, ggf. Stadt plus Vorher-/Nachher-Story. Kontextualisiert, nicht generisch.
Erklärung der Farb- und Stilkonzepte, warum du sie einsetzt, wie du mit Klischees umgehst. Fachliche Tiefe zeigen.
6–10 typische Fragen zu Ablauf, Vorbereitung, Preisen, Stornierung. Baut Hemmschwellen ab und zeigt Erfahrung mit echten Kundenbedenken.
Logos, Kurz-Zitate, Links zu Medienauftritten und Partnern. Externe Validierung gebündelt an einem Ort.
Drei Kriterien: Inhaltliche Tiefe, eigene Suchintention, interne Verlinkung.
Jede Kleinigkeit in eine eigene URL auslagern („meine Lieblingsfarben“, „mein Beratungsstuhl“) — führt zu Thin Content und verwässert E-E-A-T.
Alles auf einer One-Pager-Startseite zusammenpressen — wirkt oberflächlich und erschwert tiefere Signale wie detaillierte Vita oder ausführliche FAQs.
Viele Farb- und Stilberatungs-Seiten wirken optisch ansprechend, verschenken aber E-E-A-T-Potenzial.
Kein klares Gesicht, unklare Autor:innen. Bei personalisierten Dienstleistungen ein absolutes No-Go.
„Finde deinen Stil“, „Fühle dich wohl“ — ohne Konkretisierung oder Beispiel. Könnte auf jeder Seite stehen.
Verzeichnisse, Medienauftritte und Kooperationen existieren, werden aber nicht sichtbar genutzt. Verschenktes Potenzial.
Keine AGB im Blickfeld, unklare Preise und Bedingungen. Besonders kritisch bei Online-Beratungen, die mit Fotos arbeiten.
Du hast bereits eine klare Positionierung, eine persönliche Marke und externe Referenzen — sie müssen nur konsequent in strukturierte Sections übersetzt werden, die jede der vier E-E-A-T-Dimensionen bewusst bedienen. Die Substanz ist da. Jetzt geht es um die Sichtbarmachung.